48 stunden neukölln

20Jun08

um 19 uhr geht’s los: 48 stunden neukölln, natürlich auch im reuterkiez. das programm hatte ich ja schon einmal verlinkt. wenn ihr wollt, könnt ihr in den kommentaren auch gerne noch werbung für eure highlights machen – ich werde wohl eher weniger von allem mitbekommen, da morgen ja auch noch unsere kiezeigene fett de la musique ist und das auch etwas vorbereitung und aufmerksamkeit erfordert.

was ich spontan beim programmdurchsehen interessant fand (gewohnt musiklastig bei mir):

  • raumfahrer, freitag 20 – 20.40 uhr:
    Darf man Pantomimen beim Wort nehmen?
    Spokenword Performance auf Französisch und Deutsch
    KaCoSónia verfügt über eine Wortmahlmaschine im Kopf. Mit Verbgewandtheit bringt uns die französische Poetry-Slamerin und ihr Mix aus elektronischer, hiphop oder klassischer Musik auf sinnliche Weise zum Lachen und Nachdenken.
  • tristeza, freitag ab 19 uhr:
    Dein Block, mein Kiez – Emanzipatorische Stadtteilanalyse: Diskussion mit Stadtteil-Initiative
    samstag ab 20 uhr:
    Konzert & Party – Umsonst, drinnen und draußen!
    HARRY HURTIG (Charakter und Stil)
    SDP (Post-Pop-HipHop)
    TOOFUNKSISTAZ (HipHop/Rap)
  • musenstube, samstag 11 – 23 uhr:
    Gemeinschaftsausstellung des Musenstubenateliers mit Annette Köhn, Maki Shimizu, Ute Kneisel, Cristina Sahuquillo und Anja Mattenklott. Dazu musikalische OPEN STAGE zum Zuhören und Mitspielen und Waffeln mit verschiedensten Musen! […] Musotopia bietet akustisches Amüsemenent, zum Zuhören und/oder Mitspielen, wenn es heißt OPEN STAGE! Musiker willkommen!
Advertisements


3 Responses to “48 stunden neukölln”

  1. DEIN BLOCK, MEIN KIEZ – Emanzipatorische Stadtteilanalyse

    Freitag, 20.06.2008, 20 Uhr (NICHT 19 UHR!!!)
    DISKUSSION MIT STADTTEIL-INITIATIVEN:

    – ABQueer, Beratungsstelle für lesbischwule und transgender Lebensweisen
    – Friedel54, Selbstorganisierter Stadtteilladen
    – Gelegenheiten e.V., Kunst und Kultur in der Weserstr.
    – ‚Global Ghetto‘, Interkulturelles HipHop-Projekt
    – Lunte, Autonomer Infoladen
    – ORi, Bar-Galerie-Raum für Projekte
    – Projektraum H48, Raum für emanzipatorische Bewegung im Kiez

    Samstag, 21.06.2008, 20 Uhr
    KONZERT & PARTY- Umsonst, drinnen und draußen!

    DRAUSSEN LIVE:
    HARRY HURTIG (Charakter und Stil)
    SDP (Post-Pop-HipHop)
    TOOFUNKSISTAZ (HipHop/Rap)

    DRINNEN DANACH DJANES:
    BIG-L (Female HipHop, Berlin)
    _POLY:AMIE_ (Easyfunctional Tech, Göttingen)
    YOKO FONO (Techhouse, Berlin)

    Nord-Neukölln: Zwischen Sonnenallee und Kanal. Zwischen „sozialem Brennpunkt“ und „Szenekiez“. Es wird sich gestritten, ob es bergauf geht oder bergab. Ob die neuen Kneipen was verändern, die Galerien oder doch der neue „Campus Rütli“. Oder ob das Quartiersmanagement versagt hat. Und ob die Veränderungen „Ghettoisierung“, „Aufbruchstimmung“ oder „Gentrifizierung“ darstellen. Das alles interessiert uns nur am Rande.

    In den letzten Jahren haben verstärkt alternative, (sub)kulturelle und linke Läden in der Umgebung eröffnet. So auch wir, der kollektiv organisierte Cafe- und Barbetrieb der Tristeza. Uns ist klar, dass wir in die Gestaltung des Kiezes, des Blocks, der Umgebung eingreifen. Und das wollen wir auch tun, sonst wären wir nicht hier. Wir sind Teil der Veränderung, über die zur Zeit soviel geredet wird.

    Veränderung verstehen wir dabei nicht ausschließlich negativ oder positiv. War „früher“ denn alles besser? Gerade Sexismus, Homophobie, Rassismus und soziale Ungleichheit gab es auch schon vor den hippen Kneipen und jungen Künstler_innen – und wird es auch weiterhin geben.

    Wir laden alle an emanzipatorischer Stadtteilpolitik Interessierten ein, um eine erste Analyse vorzunehmen, was sich momentan verändert und was nicht, welche Ausgrenzungs- und Verdrängungsprozesse dies beinhaltet und was wir daraus lernen können. Wir wollen eine linke Positionierung jenseits von „Scheiß Yuppies!“ oder „Kein Prenzlauer Berg in Neukölln!“. Außerdem wünschen wir uns eine längerfristige Vernetzung, um die Möglichkeiten und Perspektiven emanzipatorischer Stadtteilpolitik zu diskutieren.

  2. jou, danke. obwohl’s oben auch schon drin stand.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: