leichter leben im rockenden neukölln

06Mai08

ich hoffe, man ist mir bei der zitty dafür nicht, äh, böse (sorry!), aber das ist einfach zu schön, um es nicht zu bloggen. der wunderbare karsten hatte im erzgebirge seine kamera dabei und hat uns ein foto mitgebracht (rechts):

es darf damit als hinreichend bewiesen gelten, dass die abgebildete dame vermutlich nicht mal weiß, dass neukölln rockt.

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25 Responses to “leichter leben im rockenden neukölln”

  1. 1 gonso

    Die Fotos sind doch gar nicht identisch. Sie hat zwei verschieden farbige Oberteile an.

  2. 2 karsten

    muss ich, jetzt auch angst haben, dass zitty auf mich böse ist? da kannn ich eigentlich nur sagen: selber „schuld“.

    außerdem: „wunderbar“ halte ich für übertrieben…

  3. 3 philip

    ich geb ja gerne leuten übertriebene adjektive.

    und @gonso: die farbe des shirts ist z.b. in photoshop eine sache von sekunden; lass es zwei minuten sein, wenn man es sorgfältig macht.

  4. 4 andrea

    oh wie peinlich für die zitty.
    haben sie sich da etwa ein 08/15 mädchen bei einer 08/15 agentur eingekauft? neukölln fehlanzeige?
    oder hat der fotograf das bild weiterverscherbelt?
    schwach, sehr schwach (fand sowieso von anfang an, daß die aussieht wie eine blöde nena-zicke o.ä.. bleibt zu hoffen, daß sie nicht ihresgleichen anzieht..)

  5. 5 philip

    na, dass man bilder (stock photos) bei agenturen kauft, ist ja nichts neues und auch nichts, was man der zitty ankreiden sollte. das macht ja jede zeitschrift. dass dasselbe foto mehrmals „verkauft“ wird, ist auch nicht ungewöhnlich.

    dennoch kann man sich zurecht über das sehr unkreative bild ärgern, vor allem weil berlin ja eigentlich genügend motive hergeben sollte, um berlin-relevante themen zu illustrieren.

  6. 6 Anja

    Es gibt im Internet sog. „freie Bilder“. Nutzen viele Zeitschriften, Verlage usw. Nichts Verwerfliches, läuft heute eben so.

  7. 7 else

    hmm naja, hätt mir aber doch eher gewünscht dass es ein neuköllner mädchen wäre. wie philip schon ganz richtig sagt, motive gibts ja zur genüge ;)

  8. 8 spa

    Hat jemand noch die Druckausgabe da und kann mal nachgucken, ob da irgendwo was zum Coverphoto drin steht? Im Impressum z.B.?

  9. 9 atropa

    also dass das madel keine neuköllnerin war, sah man doch gleich,
    sah halt wie ne 0815 pupsmodendusse aus, der text war aber auch nicht
    viel besser und zeigt einmal mehr, dassde zitty kenen kontakt zum wirklichen volk hat,
    (hintergrundmusik: die internationale…) und nur den längst abgekrähten „inThemen“
    hinterherhechelt um ihren umsatz anzukurbeln.. 6setzen

  10. 10 philip

    ich bin sicher, bei der zitty warten sie nur auf dein geniales geschäftsmodell, das die themen noch aktueller macht, die trends früher erkennt und die redakteure bezahlt.

  11. 11 micha

    die kombination „hinreichend bewiesen“ und „vermutlich“ ist ziemlich gelungen. so wie „defintiv vielleicht“. warum soll die dame nicht wissen das neukölln rockt? was nu, wenn sie in neukölln wohnt?! den rest hat stockfotografie nun mal so an sich. gähn….

  12. 12 karsten

    Na, das wissen die Meisten hier wohl, dass Stockfotografie das so an sich hat. Trotzdem ist es in Ordnung zu kritisieren, dass a) zumindest das Foto nichts mit Neukölln zu tun hat (was mit dem Model ist, lasse ich mal dahingestellt) und dass b) es recht armselig von Zitty ist, ein bezugloses Foto auf den Titel zu nehmen.

  13. 13 micha

    das ist die frage.. ein bezug ist immer da. und jetzt die grosse verwunderung über normale medienstandards?! meine güte, macht der mens health coverboy wirklich die sixpackübung ihm heft? sorry aber mich nervt einfach auch die antihaltung und lästerei. ich finde das mädchen von oben herab als „0815 pupsmodendusse“ und „blöde nena-zicke“ zu beschimpfen einfach nur daneben. die frau lebt hier irgendwo (ob in neukölln oder nicht) und so statements sind einfach nur respektlos und inhaltlich sinnlos. man kann es ihr ja gerne mal ins gesicht sagen, wenn jemand dies für konstruktive kritik hält. das ist der punkt der armseligkeit und nicht ob magazine stock benutzen, das tut so gut wie JEDES magazin und interessiert mich hier auch nicht weiter.

  14. 14 Martin

    Ich find das Mädchen sehr niedlich. Wahrscheinlich verkauft sich das auch besser als andere Motive. Schade, dass sie jetzt doch nicht in Neukölln wohnt.

  15. 15 atropa

    gehe mal davon aus dass die zitty keine
    praktikanten als redakteure beschäftigt + diese wieauchimmer bezahlt werden; es geht mir nicht um ein geniales g-model + „trendigkeit“, eher um glaubwürdigkeit-wenn ich mit ner titelgeschichte a la
    nk rockt aufwarte dazu ein nk-untypisches modell aussem stock wähle + der inhalt des berichts mehrOderweniger wiedergekäutes wieder wiedergibt
    (wie wärs denn mal die infrastruktur zu beleuchten,
    sprich gute bäcker a la mehlwurm oder kultplätze wie den reuterplatz..ähem ..etc..oder spiegelt sich ein
    neuer inbezirk nur in der anzahl der neuen kneipen?)
    dann könnt ich das bei einem berlinfernen magazin
    verstehen aber beim hauptstadtmagazin..?
    und wasollndas mit dem: „ist halt so“-medienstandards und so geblubbere, mit dieser isHaltSo haltung gehts doch nimmer weiter, ..is maybe auch nen generationsdingenskirchen: is einfacher mittem flow
    zu gehen als zu kritisieren, diese mittelfeldverflachung sieht man ja auch inzwischen schon im tierreich->http://www.stern.de/wissenschaft/natur/619300.html?q=v%F6gel

    .. nix gegen das modell,die sieht halt eher
    nach ner braven süssen apothekenrundschau0817stockse
    aus + nicht wiene neuköllngegerbte…

  16. 16 Ben

    Jetzt muss ich aber doch mal fragen..

    Als ich das Zitty-Cover zum ersten Mal sah, dachte ich sofort „aha, das soll wohl ne Türkin/Halbtürkin o.ä. sein – einerseits modisch/trendy, andererseits typisch für Neukölln“. Ob’s dann letztendlich eine ist, bleibt natürlich unklar; aber das war für mich die Message des Covergirls.

    Hat das außer mir sonst keiner so gesehen?

  17. 17 Ija

    neuköllngegerbt find ich gut (grins)

  18. 18 Martin

    Ich hatte diesen Gedanken nicht. Ganz kurz dachte ich allerdings, dass das Titelbild eine Anspielung sein soll auf „Das Comeback des T-Shirts“. Aber es ist ärmellos.

  19. Was erwartet ihr von Journaillen? Kreativität? Die kupfern lieber ab. Ist doch auch viel leichter.

  20. stammtischpolemik von bloggern, die alles über einen kamm scheren, ist da natürlich viel besser, sicher.

  21. 21 Mick

    Mick, der Pole lauert halt überall!

  22. 22 s

    „fand sowieso von anfang an, daß die aussieht wie eine blöde nena-zicke o.ä.. bleibt zu hoffen, daß sie nicht ihresgleichen anzieht..“
    „also dass das madel keine neuköllnerin war, sah man doch gleich,
    sah halt wie ne 0815 pupsmodendusse aus“

    ->wie peinlich und primitiv!…welche optischen kriterien qualifizieren mich denn für eine Aufenthaltserlaubnis im elitären Bezirk Neukölln?

  23. Das „Bepöbeln“ des Models finde ich auch eher unnötig, aber den Fakt, dass sie sowohl für Neukölln wie auch für eine Apotheken Abnehmaktion wirbt, schon ziemlich spaßig. :-)

  24. 24 micha

    nanana, ist es doch kein bepöbeln, sondern eine fundierte medien- und sozialkritik gegen „diese mittelfeldverflachung“. und damit dies nicht auch in den spitzen geschieht, werden diese schnell ausgeteilt, andere beiträge als „geblubbere“ entlarvt und gleich mit die generation erkannt. aber von pauschalität natürlich auch sonst keine spur, denn wer so brillant zu argumentieren vermag, findet einen messerscharfen „beweis“ im tierreich, wo man „das“ ja inzwischen schon sieht. das einzige, was ich an dem stern artikel sehe, ist, das zumindest vögel, wenn sie laut schreien, einen inhalt verfolgen, nämlich den der partnerwerbung.


  1. 1 Grischa

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