imaginary collective, nacht und nebel

30Okt07

bin mal wieder ein wochenende nicht hier gewesen und schon dreht man im kiez durch (mit der machete zu bolle, kurden vs. türken, hobrecht 15)… aber wenden wir unsere augen lieber in die zukunft. da seh ich für den rest der woche vor allem zwei interessante dinge.

einmal mittwoch im ä:

the imaginary collective presents
THE IMAGINARY NIGHT
31.10.2007 – 20.30 h
At night the imaginary collective will present a remix of image and sound that evokes a magic continuum of past, present and future. Floating souls, stories and ghosts anticipate the collective subconscious. Looking forward to spend that night with you.
Regula Engeler – Susa Gunzner – Sabine Strobl – Veronika Gerhard – Riccardo Zito

und dann samstag in ganz neukölln:

Die unerhörte Kunstnacht am 03.11.07
Werden Sie Teil eines exklusiven Treffens mit der
außergewöhnlichen Kunstszene Neuköllns. Zwischen 19 Uhr
und mindestens bis Mitternacht gibt es über 50 Ausstellungen
in Galerien, Ateliers, Arbeitsräumen Neuköllner Künstler/innen,
Performances, Tanz und Live-Aktionen zu erleben.

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2 Responses to “imaginary collective, nacht und nebel”

  1. 1 Robert Dupuis

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    trotz meiner mehrfachen Interventionen in den vergangenen Jahren beim Kulturamt und Bezirksamt Neukölln sowie beim Berliner Senat wird noch immer der vom Naziregime initiierte Begriff „Nacht und Nebel“ für eine im November in Neukölln stattfindende Kunst- und Kultur-Veranstaltung gebraucht. Es ist ein Skandal, wie ein Begriff des Naziregimes für eine Ausstellungsveranstaltung ge- und missbraucht wird. Wie geschichtsvergessen und ignorant kann man nur sein oder ist das die Frucht der Saat der über 12 Jahre andauernden Nazipropaganda, die sich in vielen Köpfen der Deutschen festgefressen hat?? Als Sohn, Enkel, Urenkel und Großneffe von Verfolgten und Opfern des Faschismus wehre ich mich gegen diese Geschichtsvergessenheit und Ignoranz. Ich empfehle die Lektüre von Viktor Klemperer „Die Sprache des 3. Reichs – Lingua Tertii Imperii“ und sende Ihnen wie folgt eine Information über den Begriff „Nacht und Nebel“:

    Der Nacht-und-Nebel-Erlass war ein sogenannter „Führererlass“ des Deutschen Reiches, verordnet am 7. Dezember 1941 als geheime Richtlinien für die Verfolgung von Straftaten gegen das Reich oder die hitleristische Besatzungsmacht in den besetzten Gebieten. Danach wurden rund 7.000 des Widerstands gegen die deutschen Besatzerregime verdächtige Personen aus Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Norwegen nach Deutschland verschleppt und dort heimlich abgeurteilt oder bei erwiesener Unschuld in Haft behalten, ohne dass die Angehörigen irgendwelche Auskünfte erhielten. Ihr spurloses Verschwinden diente der Abschreckung. Der Erlass wurde in Kraft gesetzt vom Oberkommando der Wehrmacht (OKW) unter General Wilhelm Keitel, einem willigen Anhänger und Vollstrecker des deutschen nazistischen Terror- und Unrechtsregimes.

    Der „Nacht-und-Nebel-Erlass“ ist erst seit dem Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher und dem Prozess gegen das Oberkommando der Wehrmacht unter dieser Bezeichnung bekannt geworden. Im dienstlichen Schriftgebrauch des Reichsjustizministeriums taucht der Begriff nur selten und nur abgekürzt als „NN-Sache“, „NN-Gefangener“ und „NN-Häftling“ auf.Diese Abkürzung kann auch als „nullum nomen“ (ohne Namen, namenlos) gedeutet werden.

    Während im Krieg gegen die Sowjetunion durch den Kriegsgerichtsbarkeitserlass vom Mai 1941 die Wehrmachtsgerichtsbarkeit ausgeschlossen war, blieben in den westeuropäischen Ländern die Wehrmachtsgerichte bis August 1944 zuständig für alle Sabotageakte und Straftaten, die Einwohner gegen die deutsche Wehrmacht verübt hatten.

    Im Sommer 1941 war eine Französin vom deutschen Militärgericht zum Tode verurteilt worden. Adolf Hitler selbst, der sich die Bestätigung von Todesurteilen gegen Frauen vorbehalten hatte, begnadigte die Frau, bestimmte jedoch zugleich, dass diese heimlich nach Deutschland verbracht und völlig isoliert in Haft bleiben sollte. Im September 1941 beschloss Hitler, diese Maßnahme des spurlosen Verschwindens generell anzuwenden.

    Wilhelm Keitel beauftragte daraufhin Rudolf Lehmann als Leiter der Rechtsabteilung im OKW, Hitlers Wünsche umzusetzen. Das Militärgericht solle nur zuständig sein, wenn sofort ein Todesurteil gefällt werden könne; andernfalls solle der Täter von der Gestapo oder Geheimen Feldpolizei heimlich über die Grenze geschafft und an geheimem Ort festgehalten und abgeurteilt werden.

    Lehmann wollte ein Mindestmaß an gerichtlicher Kontrolle gewährleisten und konnte neben Keitel und Wilhelm Canaris auch Roland Freisler für diesen Gedanken gewinnen. Freisler wollte sein Ressort nicht beschneiden lassen und erklärte einige Sondergerichte für zuständig. Hitler selbst, der aus seiner Abneigung besonders „der umständlichen Wehrmachtsjustiz“ keinen Hehl machte, wollte die Zuständigkeit ursprünglich der Sicherheitspolizei zuschlagen.

    In einer Präambel von Keitels „Richtlinien für die Verfolgung von Straftaten gegen das Reich oder die Besatzungsmacht in den besetzten Gebieten“ wird festgestellt, dass es „der lange erwogene Wille des Führers“ sei, Tätern mit neuen Maßnahmen zu begegnen. Hitlers Ansicht sei, dass selbst lebenslange Zuchthausstrafen als Zeichen von Schwäche gewertet würden. Eine nachhaltige Abschreckung sei nur durch Todesstrafen oder Ungewissheit über das Schicksal des Täters zu erwarten. Mit Beginn des „russischen Feldzuges“ hätten sich die Angriffe auf die Besatzungsmacht verstärkt.

    In einer Ersten Verordnung vom 12. Dezember 1941 werden die Delikte aufgeführt, die zur Todesstrafe führen sollten: Anschläge gegen Leib und Leben, Spionage, Sabotage, kommunistische Umtriebe, unerlaubter Waffenbesitz, Feindbegünstigung sowie Taten, die Unruhe stiften.

    Grundsätzlich sei bei zivilen nichtdeutschen Tätern die Todesstrafe angebracht. Straftaten seien nur dann im Besatzungsgebiet selbst abzuurteilen, wenn mit einem Todesurteil zu rechnen sei und die Vollstreckung schnellstens durchgeführt würde. Diese Vorschrift wurde bereits am 2. Februar 1942 präzisiert: Ein Verfahren sei nur einzuleiten, wenn das Urteil auf Todesstrafe lautete und innerhalb von acht Tagen nach Festnahme verkündet werden könne

    Alle anderen Täter seien nach Deutschland zu schaffen und nur im Ausnahmefall von Militärgerichten abzuurteilen. Nach dem spurlosen Verschwinden – so die nachgeschobene Präzisierung in der Durchführungsverordnung – solle keinerlei Auskunft über Verbleib und Schicksal der Täter gegeben werden. Die Haftunterbringung sowie den Transport nach Deutschland solle die Geheime Feldpolizei bzw. die Gestapo übernehmen. Der Erlass sei vorläufig nur in Norwegen, Belgien, den Niederlanden und Nordfrankreich anzuwenden.

    Als zuständige Sondergerichte wurden Kiel (für Norwegen), Köln (später auch Breslau / für Frankreich), Dortmund (später auch Hamm und Essen / für Belgien und die Niederlande) sowie Berlin (Sonderfälle) bestimmt. Die Gerichte in Hamm und Essen wurden im März 1944 nach Oppeln verlegt. Ab September 1942 wurde wegen der Vielzahl der Fälle auch vor dem Volksgerichtshof verhandelt. Selbst die Gerichte wussten oftmals nicht, wo der Verhaftete wochenlang von der Gestapo festgehalten wurde. Die Verfahren fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Herr des Verfahrens war der Staatsanwalt: Die Ladung von ausländischen Zeugen und die Bestellung eines Verteidigers bedurften seiner Zustimmung; er konnte Einleitung oder Aussetzung des Verfahrens bestimmen und jeden Freispruch verhindern.

    Auch im Reichsjustizministerium kam man nicht um die Erkenntnis herum, dass „sich aus den für Nacht und Nebel-Sachen geltenden Verfahrensvorschriften oft Schwierigkeiten bei der Beweiswürdigung und der Urteilsfindung ergeben.“ Die Einschaltung der Gerichte erwies sich als Farce. Selbst nach Verbüssung einer geringen Haftstrafe oder gar einem Freispruch blieb der Verhaftete auf Kriegsdauer unter dem Stichwort „Verneblung“ weiter in Gefangenschaft.

    Die „Nacht-und-Nebel-Häftlinge“ wurden anfangs häufig in Einzelhaft in verschiedenen Zuchthäusern untergebracht. Zwischen Mai 1943 und dem 14. April 1944 trafen insgesamt 66 Transporte mit 2696 NN-Gefangenen im Strafgefangenenlager Esterwegen ein. Die Gefangenen wurden dort im abgeschirmten „Lager Süd“ eingesperrt; im Februar 1944 wurden mehr als 500 wegen Überfüllung ins Emslandlager Börgermoor weitergeleitet. Bis zum Mai 1944 wurden alle NN-Gefangenen nach Schlesien deportiert, im September wurde ihre Verschleppung in Konzentrationslager angeordnet. Nachweisbar waren solche Häftlinge auch in den Konzentrationslagern Hinzert, Natzweiler und Groß Rosen inhaftiert.

    Die Kontaktsperre wurde ausnahmslos durchgesetzt. Die Angehörigen erhielten auch keinerlei Nachricht über Hinrichtung oder Sterbefall eines „Nacht und Nebel-Häftlings“: Abschiedsbriefe und Testamente wurden zurückgehalten.

    Bis zum 30. April 1944 wurden nachweislich 6.639 Personen durch den Nacht-und-Nebel-Erlass nach Deutschland verschleppt. Vermutlich gab es 340 Todesurteile.

    Ich fordere alle an die Veranstaltung teilnehmenden Personen und auch die Verantwortlichen auf, den Begriff „Nacht und Nebel“ nicht mehr für die Neuköllner Kunst- und Kulturveranstaltung zu verwenden! Vielen Dank.

    Mit freundlichen Grüßen

    R. Dupuis, Berlin-Neukölln

    • 2 Antje Gerhardt

      Sehr geehrter Herr Dupuis,

      ich möchte mich zunächst bedanken für Ihre ausführlichen Darlegungen zu dem Titel der Kunstveranstaltung NACHTUNDNEBEL. Mir wurde von verschiedenen Seiten Ihr Brief weitergeleitet. Da mich dieses Problem schon im Vorfeld der Veranstaltung beschäftigt hatte (ohne Ihre Beschwerden aus den letzten Jahren allerdings zu kennen), und auch weil ich diesjährig die Veranstaltung im Reuterquartier koordiniert habe, möchte ich meinen persönlichen Standpunkt zu dem von Ihnen benannten Problem schildern. Ich möchte und kann weder für die Organisatoren der Veranstaltung (Schillerpalais e.V.) noch für die im Reuterquartier ansässige Künstlergemeinschaft sprechen, denn eine entsprechende gemeinsame Stellungnahme ist bisher nicht vorhanden.

      Ihr Brief trägt dazu bei, den Diskurs, der offenbar schon seit Beginn der Veranstaltung um den Titel besteht, weiter zu intensivieren. Genau darin sehe ich ein Potential, das ich als positiv bewerten möchte, da es auf ein sehr wesentliches gesellschaftliches Problem verweist: der Umgang mit unserer Geschichte, der sich seit Jahrzehnten zwischen Ignoranz, Verdrängung und – daraus wohl resultierend – erneuter Provokation bewegt. Schon Adorno plädierte u. a. 1966 in seiner „Erziehung nach Auschwitz“ für eine offensive und bewusste Aufklärung der nationalsozialistischen Geschichte. Seither wurde diesem Aufruf jedoch – wenn überhaupt – nur versatzstückhaft Folge geleistet. Offenbar überstieg der Anspruch die Fähigkeiten der betroffenen Generation sowie auch der ersten Folgegeneration. Entsprechend sehe ich das derzeitige Bewusstsein dazu als größtenteils unterentwickelt. Nun sind wir in einer Zeit angekommen, in der auch die Großväter und -mütter nicht mehr direkt beteiligt waren. Die Geschichte allerdings ist dennoch nach wie vor gegenwärtig, in den Familien der Opfer ganz unübersehbar, in den Familien der Täter zumeist verdrängt und dennoch präsent, wie es die allgemeine Unsicherheit im Umgang damit stets wieder vorführt. Ein Bespiel dafür ist die hiermit geführte Diskussion um den Titel der Veranstaltung NACHTUNDNEBEL.

      Ich will die beiden aufeinander stoßenden Perspektiven kurz erläutern.

      Zum einen haben wir Ihr Argument, dass ein durch die NS-Zeit geprägter Begriff ohne Bezugnahme für eine völlig andere Sache verwendet wird, als sei es der Name einer Waschmittelfirma. Meiner Meinung nach steht hier zurecht die Forderung nach einer bewussten öffentlichen Refexion der Begriffs-Geschichte offen, die sich hingegen allerdings in ihrer erdrückenden Gewalt kaum in einem Kunst-Event, das jährlich wiederkehrt, angemessen erfüllen kann. Die Forderung zu erfüllen hieße eigentlich, die ganze Veranstaltung entsprechend auszurichten. Denn das Thema nebenher laufen zu lassen, würde nur in noch größerem Zynismus münden. Eine solche öffentliche und zentral kuratierte Veranstaltung z. B. mit künstlerischen Beiträgen, Diskussionsrunden und Vorträgen wäre zu begrüßen, allerdings unter den mir bekannten finanziellen Möglichkeiten der Veranstalter sicherlich nicht umsetzbar. Es bleibt nur, die Veranstaltung, wie Sie vorschlagen, umzubenennen.

      Dagegen steht zumindest argumentativ die Frage, inwiefern wir Begriffe trotz ihrer bestehenden Prägung weiterverwenden können und damit auch die Chance einräumen, sie neu zu belegen. Im Verwenden und Sich-zu-Nutze-Machen bestehender kultureller Zeichen und Errungenschaften waren gerade die Nationalsozialisten sehr geschickt. In der Tat bestand ja der Begriff „Nacht und Nebel“ bereits wie so vieles vorher – und an diesen Zeitpunkt möchten die Veranstalter vermutlich anknüpfen.

      Nun werden andererseits ständig Begriffe in bestimmter Weise geprägt und für eigene Zwecke ver- oder missbraucht. Branding und Marketing führen das gegenwärtig täglich vor. Diese Vereinnahmung von Sprache für privatwirtschaftliche Zwecke und das Besetzen von Begriffen, das sie dadurch unfrei macht – in einer Zeit, in der Sprache nicht nur mündlich, sondern mittlerweile sehr divers global und sehr fern mündlich eingesetzt und dadurch vielfach multipliziert wird – kann Unbehagen hervorrufen. Eine Reaktion wie die des Schillerpalais, trotz Belegung eines Begriffs seine anderweitige Färbung einleiten zu wollen, kann ich also aus dieser Hinsicht zum Teil verstehen.

      Fraglos besteht allerdings ein Unterschied zwischen Begriffen, die durch gewerbliches Branding gebrandmarkt werden und dadurch den schalen Klang abgegriffener Münzen entwickeln, und Begriffen oder Zeichen, deren Prägung mit gesellschaftlicher Traumatisierung zusammenfällt. Zweiteres ist bei „NACHTUNDNEBEL“ der Fall. Ich persönlich halte es nicht für möglich, sich über eine Epoche sprachlich oder politisch hinwegzusetzen, die unsere und andere Gesellschaften nachhaltig traumatisiert hat. Die Begriffe und Zeichen der NS-Zeit unterstehen nach wie vor einem Tabu, das sich – meiner Meinung nach – durch offensive Ignoranz nicht auflösen kann. Das schlichte Ausblenden des Bereichs, wie es seither in großem Maße geschehen ist, scheint allerdings ebenso gefährlich wie unwirksam in der Verarbeitung der Geschichte. Eine Konsequenz davon kann in Neofaschismus münden, in dem sich Ungesagtes, kalt Verschwiegenes, neue Wege an die Oberfläche bahnt.

      Wenn ich auch selbst eine Umbenennung der Veranstaltung gutheißen würde, finde ich die Reflexion und den Diskurs zu dieser Problematik sehr wertvoll und wichtig, sie im Quartier, bei den Organisatoren und bei allen Teilnehmern fortzusetzen. Schade fände ich, wenn es zu einer Umbenennung ohne weitere Diskussion käme. Natürlich bin ich davon überzeugt, dass Kunst im Grunde das Medium ist, über das die Thematik längerfristig kommunizierbar werden kann, wenn auch sicherlich nicht in Form flotter Produktionen oder Publikationen. Kunst hat das Potential, Feststehendes zu hinterfragen und neu zu beleuchten und sorgt dadurch für Kommunikation. Unser heutiger Umgang mit Geschichte ist in vielerlei Hinsicht so paradox, dass es sich lohnt, künstlerisch diskursiv darauf einzugehen und nicht drumherum zu laufen. Daher bin ich gespannt, welche weiteren Entwicklungen dieses Thema nimmt.

      Mit freundlichen Grüßen,

      Antje Gerhardt


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