heute abend geht’s in die musenstube:

denn auch wenn man dort den unterschied zwischen apostrophen und akzenten nicht kennt, spielt dort “unser” bestes gesangsduo nahe zu den bildern von anja mattenklott. meine muse ist eher die musik, also seht es mir nach, wenn ich das immer prioritisiere.

cocktailkaraoke

13Mai08

vielleicht ist es ganz gut, dass ich nur noch drei wochen in diesem haus wohne, denn am donnerstag eröffnet im ex-herthaner, ex-”clara’s clowns” die karaoke-cocktailbar lanna. mit thailändischem und italienischem essen und mit sehr anti-gentrifizierender anmutung. ich glaub, da mach ich meine umzugsparty. =)

ansonsten hat mein gemecker ja irgendwie gefruchtet: in der pannierstraße gibt es den neuen rütli express (kategorie schawarma) und an der ecke friedelstraße/lenaustraße einen neuen spätkauf (kategorie spätkauf). und letzterer ist (noch) sehr billig. club mate für 90 cent, die guten biere um 1 euro. ok, war wohl doch nur ein eröffnungsangebot.

soul am kanal

09Mai08

die riesenmaschine bemängelt die w-lan-zustände im kiez: peak w-lan

wenn ein mann, der zur akustikgitarre singt, euer ding ist, dann geht doch heute abend ins ä. dort spielt der mir vollkommen unbekannte jared grabb, aber weil der aus amerika kommt, ist das wohl etwas besonderes für unseren kiez.

ich hoffe, man ist mir bei der zitty dafür nicht, äh, böse (sorry!), aber das ist einfach zu schön, um es nicht zu bloggen. der wunderbare karsten hatte im erzgebirge seine kamera dabei und hat uns ein foto mitgebracht (rechts):

es darf damit als hinreichend bewiesen gelten, dass die abgebildete dame vermutlich nicht mal weiß, dass neukölln rockt.

sonne!

04Mai08

super wetter, oder?

noch was: ich hab seit gestern einen grill, der doch irgendwie recht groß ist. kann man also drauflegen, was man mitbringt. ansonsten ist das medium für musikalische unterhaltung die schallplatte. sehr richtig. die olga bringt ihren batteriebetriebenen plattenspieler mit. packt also eure lieblingsscheiben ein.

vergeßt bitte nicht, einen müllbeutel einzupacken, wenn ihr müll zu produzieren gedenkt.

wer noch etwas einkaufen muss: viele plus-filialen haben heute geöffnet, 13 — 18 uhr. die am hermannplatz wohl nicht, aber die filialen sonnenallee ecke weichselstraße und am kottbusser damm 1.

zwei dinge sind mir in den letzten tagen aufgefallen:

  1. ich sitze gern bei schönem wetter in parks.
  2. niemand sitzt auf dem eigentlich sehr zentral gelegenen reuterplatz rum.

die sehr einfache schlußfolgerung:

sonntag sitze ich also auf der wiese mitten aufm reuterplatz und grill mir was und so. wenn noch jemand kommt, wär das fein. (”bloq” soll irgendwie ein mittelding zwischen blog und block sein, ihr wißt schon, von wegen, dit hier is n blog und unser kiez n block usw.)

wer bock hat, kann sich auch in den kommentaren ein bißchen koordinieren, damit nicht am ende 20kg kohle und 3 würste da sind. oder 2 klaviere aber keine gitarre.

heute abend (samstag, der 26. april 2008)!

kurt cobain lebt

  • in der siebdruckwerkstatt in der pflügerstraße: vorfinanzierungsparty zur “fett de la musique”, der open-air-veranstaltung am 21. juni auf der pflügerstraße. es spielen joel und xy lieder von kurt cobain bzw. nirvana. ich weiß auch nicht, ob xy ein name oder ein platzhalter ist. einfach mal überraschen lassen. danach legen joel und ich auf. (ich! kommt vorbei und kauft mir ein bier!) ab 21 uhr.
  • im ori: vernissage urban b’sides, fotografien von christian reister. ab 20 uhr
  • im total: jazz mit cassis und els vandeweyer. einlass 20 uhr, beginn 21.30 uhr
  • im ä: improvisation mit sink. ab 21 uhr.
  • im kuschlowski: dj-set von the whitest rabbit alive (musik zum rumsitzen und betrinken)
  • überall sonst: ebenfalls leute, bier, tabak, sonnenstiche.

20 grad soll es am sonntag werden, nach draußen wird wohl jeder im laufe des tages einmal gehen. mein weg wird mich am sonntag auch in “mein” abstimmungslokal in der theodor-storm-schule führen, sonnenallee ecke hobrechtstraße. ich geh nämlich abstimmen.

natürlich nervt das thema und viel mehr als bei einer “richtigen” wahl kann ich verstehen, wenn man persönlich den eindruck hat, das einen das alles gar nicht betrifft und dass man aufgrund des aufdringlichen rummels um das thema gleich gar keine lust mehr darauf hat.

mich stört es sehr stark, wie die lokalpolitik aus einer einfachen sachfrage einen lagerwahlkampf gemacht hat, der mit fakten wenig zu tun hat und nur noch über emotionen geführt wurde. emotionen sind toll im kino und im bett, aber haben in politischen und wirtschaftlichen entscheidungen großer tragweite nichts verloren. über die, entschuldigung, beschissenen plakate aller mitspieler (ausnahme: hauke), möchte ich nichts mehr sagen müssen.


hans baluschek, sonntag auf dem tempelhofer feld, quelle.

bleibt am ende eine meinung, die aber jeder selbst finden sollte. meine argumente sind: flugzeuge über wohngebiete fliegen zu lassen, ist keine gute idee. lärm macht krank und kerosin auf dem balkon ist auch nicht so super. einen flughafen, also im wesentlichen eine sehr große brachfläche, zu einem quasi-heiligen ort zu erheben, der für immer und ewig bewahrt werden muss, weil dort mal etwas gutes passierte, ist irrational. veränderung ist nicht böse.

[x] nein.



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